Möchtest du mehr aus deinem Leben rausholen? Dein Potential ausschöpfen, etwas erreichen? In Bewegung kommen? Zu keiner Zeit werden so viele gute Vorsätze gefasst wie zum Jahresanfang. Und oft haben sie mit Bewegung zu tun. Gleichzeitig scheitern die meisten Menschen an diesen Vorsätzen. Ich möchte dir aufzeigen, woran das liegt und wie du es schaffst, dass deine Vorsätze funktionieren, sodass 2026 das Jahr wird, in dem auch du in deine natürliche Bewegung kommst.

Wenn du Lust hast, dich mit mir zu bewegen, lade ich dich begleitend dazu in meine Telegramm-Gruppe „Jeden Tag Bewegung“ ein. Trage dich einfach in meinen Newsletter ein und du bekommst den Link.

Lesedauer: 10 Minuten
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Traditionell ist der Jahreswechsel für viele Menschen ein symbolischer Moment, wie ein Zeichen oder einen Impuls um gute Intentionen und Vorsätze zu schaffen.

Dieses mal ziehe ich das durch!

Gute Vorsätze sind schön und gut. Etwas Disziplin und Einsatz in unser Leben einzuladen ist wertvoll und kann uns unseren Zielen nahe bringen. Aber die Art und Weise, wie du damit umgehst, kann über Gelingen und Scheitern bestimmen. Und vielleicht kennst du es ja selbst: Oft halten gute Vorsätze nicht lange an. Woran liegt das?

Auch ich habe mir etwas vorgenommen: Jeden Tag Bewegung im neuen Jahr! Kaum spreche ich das aus, regen sich in mir die Unsicherheiten. Ganz schön höhe Erwartungen, kann ich das erfüllen? Was passiert, wenn nicht? Aber ich weiß, dass das klappt, denn ich spüre den Sinn dahinter! Ich möchte dir zeigen, wie auch du deine Ziele aus deinem Inneren heraus formulierst, wie du sie erreichen kannst und wie Bewegung für dich ein Quell der Freude und Lebendigkeit wird. So wird 2026 auch dein Jahr!

Hindernis 1: Wir nehmen uns zu viel vor und wollen zu viel auf einmal

Du hast ihn sicher auch schon gespürt: Den Drang zur Veränderung. Du spürst, dass es so nicht weitergeht, dass du eigentlich mehr möchtest. Was für ein wunderbares Zeichen von Lebendigkeit!

Leider schießen wir gerne übers Ziel hinaus, wenn wir so etwas spüren. Dann wollen wir plötzlich von heute auf morgen unser Leben umstellen und die beste Version unserer selbst sein. Ganz schön hohe Erwartungen! Und ein unheimlicher Druck, den wir uns da machen. Aber bedenke: Der Mensch ist ein bequemliches Wesen und sofern du nicht leidest (und manchmal selbst dann), ist es schwer, die Motivation für große, plötzliche Veränderungen aufzubringen.

Dazu kommt die Strenge, mit der wir solche Vorsätze formulieren. „Ich muss“. Schon etwas besser „Ich werde. Oder als wenn wir uns selbst nicht sicher sind „Ich versuche…“. Wie wäre es stattdessen mit „Ich wünsche mir…“ und dazu das passende „weil“ zu finden?

Die Lösung: Motiviert, aber ohne Zwang 🌱 

Suche nach dem, was du wirklich tief in dir erreichen willst und finde deine intrinsische Motivation. Wenn du wirklich spürst, wofür du das tust und warum du das willst, dann wirst du dich selbst positiv motivieren können, statt dich zu etwas zu zwingen. Frage dich dafür „Was wünsche ich mir in meinem Leben?“.

Und wenn du eine Antwort gefunden hast, prüfe sie, indem du dich fragst „Warum möchte ich das? Denke ich vielleicht nur, dass ich das will?“. Dadurch entlarvst du nach und nach Motivationen, die nicht deine eigenen sind. Nach und nach kommst du an den Kern des Ganzen.

Und um das im Gleichgewicht zu halten, frage dich auch „Was wünsche ich mir NOCH?“. Denn es ist leicht, sich in einem Ziel zu verlieren und zu vergessen, was noch alles Platz im Leben haben soll. Finde einen gesunden Kompromiss zwischen deinen Zielen und priorisiere vielleicht die, die in der nächsten Zeit eine starke Wirkung oder Anziehung für dich haben, ohne sie über alles zu stellen.

Ausblick

Hindernis 2: Wir verfolgen Ziele und tun Dinge, die wir nicht fühlen

Bewegung ist unter den Neujahrsvorsätzen ein Klassiker. Damit meinen viele Menschen aber „Sport“ oder „Abnehmen“, und die Motivation dahinter ist oft eine von außen. Weil andere das auch machen, weil die Gesellschaft das so vorlebt, weil ich von mir selbst so viel erwarte…

Uns persönlich fehlt oft die Klarheit, was uns das bringen soll. Wir suchen dann nach Antworten und sind offen (und damit auch beeinflussbar) für Ideen von außen. Wir schauen nach Menschen, die das zu haben scheinen, was wir wollen. Und denken, wir kommen auch dahin, wenn wir es ihnen nur nachmachen. Wir suchen nach Antworten. Zwingen uns zu etwas, weil wir denken, dass es der Preis ist, den wir zahlen müssen. Identifizieren uns vielleicht sogar zeitweise mit dem Struggle.

In all dem sind wir im Außen beschäftigt. Haben den Blick auf etwas gerichtet, was nicht wir selbst, unser Gefühl ist. Wenn du ganz viel Glück hast, triffst du mit diesen Versuchen ins Schwarze und fühlst dich gut. Dann kommen endlich deine Gefühle ins Spiel

Die Lösung: Routiniert, aber ganz bewusst 🧘Bewegung wird zum Ritual

Für das Gelingen deines Vorhabens ist es erstmal nicht entscheidend, welchen Weg du einschlägst. Ich würde sogar behaupten, dass du deine Ziele auf viele unterschiedliche Weise erreichen kannst. Aber es muss mit dir resonieren. Daher mein Vorschlag: Beginne anders herum! Übe dich erst im Spüren und lade Bewusstsein mit ein, wie einen Wegbegleiter für dein Vorhaben.

Lege dir dann einen Plan aus. Mit Klarheit, ohne Überforderung. Mit deiner Motivation, statt Strenge. Und mit genug Raum für Entwicklung und zum Spüren. Deine Ziele kannst du, getragen von deiner authentischen Motivation auch ruhig mal beständig weiterverfolgen. Eine gute Praxis ist nicht immer nur freudvoll und spannend. Sie ist auch mal Routine.

Ein begriffliches Reframing, das mir dabei immer geholfen hat ist „Rituale statt Routine“. Wenn ich eine Tätigkeit wiederhole z.B. meine Morgenroutine, ein Programm oder ein Training, dann kann das nach außen nach Routine erscheinen: Es passiert scheinbar das gleiche, immer wieder. Das bedeutet aber nicht, dass ich innerlich abschalte. Ich betrachte jede Wiederholung als kleines Ritual und trete bewusst ein in den Raum. Dann bleibt es lebendig, was du tust. Du spürst die Wirkung. Und du spürst es, wenn Widerstände auftreten. Und du kannst entscheiden, wie du damit umgehst, statt irgendwann vor der harten Realität zu stehen, dass du dich lange mit etwas beschäftigt hast, was sich für dich gar nicht richtig angefühlt hat.

Der nächste Schritt

Hindernis 3: Wir haben hohe Erwartungen an das Gelingen

Wenn es dir auch nur ansatzweise so wie mir geht, dann suchst du in allem immer den idealen Weg. Wenn ich alles richtig mache, dann sieht mein Leben so aus… und vergleichst das, was tatsächlich passiert damit. Dadurch wird eine Einschätzung zur Erwartung. Eine unglaublich hohe Erwartung, die ich zwar mit übermenschlichem Einsatz kurzfristig oder einmalig erfüllen kann, aber dann ist es gerade so gut genug

Wenn wir die Vorsätze einmal nicht einhalten, sehen wir das als ein Scheitern an. Dadurch verlieren wir schnell die Motivation

Was kann helfen:

Das Scheitern neu framen: Ein verpasster Tag ist nicht so wild, insbesondere, wenn du ihn gebraucht hast

Erwartungen managen und Mitgefühl mit uns selbst haben: Wenn wir straucheln, brauchen wir das mehr denn je. Es ist völlig normal und menschlich, nicht immer allen Erwartungen gerecht zu werden. Willst du jemand sein, der im ersten Moment aufgibt, oder der sich auch diese Last locker abschüttelt und im eigenen Tempo weiter geht?

Kompromisse finden: Ich bewege mich zwar nicht gezielt, aber ich mache trotzdem etwas bewusstes mit meinem Körper – z.B. einen Body Scan, bewusstes Atmen, eine Meditation…

Einstellung: Es muss nicht alles Spaß machen und dir leicht fallen. Es kann auch Freude darüber sein, dass du dran bleibst, dass du dir ein Ziel setzt, an dem du arbeitest. Stolz

Die Lösung: Manage deine Erwartungen

Den ersten Schritt hast du jetzt schon getan: Dir klar werden über all diese möglichen Fallstricke über die du auf deinem Weg stolpern kannst. Vielleicht nimmt das ja schon etwas Druck raus. Wenn es dir mal passiert, erinnere dich daran: „Ah ja, das war zu erwarten. So geht es allen früher oder später.“ Gehe in dem Moment nachsichtig mit dir um und erinnere dich daran, warum du das tust. Wenn deine Motivation authentisch ist, wird dein Vorhaben nicht in sich zusammenbrechen, nur weil du einmal stehen geblieben bist.

Eine weitere Möglichkeit ist, deine Erwartungen im Vorfeld in Bewusstsein dieser Hindernisse und auch deiner individuellen Situation (siehe oben: Was kann ich wirklich im Umfeld aller sonstigen Dinge in meinem Leben erwarten?) zu formulieren.

Setze dir auch Ziele, die du leicht übertreffen kannst. „Jeden Tag 5 Minuten Bewegung“ – Plötzlich fühlst du Stolz, wenn es mal 10 sind!

Bring alles zusammen! Vorsätze sind mehr als nur ein Satz

Wenn du willst, schreib alles auf, was du bedenken möchtest! Ein guter Vorsatz ist nicht unbedingt kurz (auch wenn du ihn für dich mit der Kurzfassung vereinfacht wieder abrufen kannst), sondern berücksichtigt eben alle Umstände, Kontext, Eventualitäten…

Aus meinem „Ich möchte mich jeden Tag bewegen“ wird bei mir:

Ich möchte mich jeden Tag bewegen
weil ich mich dabei richtig lebendig fühle
um mir Raum zu geben, in dem ich mir selbst begegnen kann
um spielerisch und lebendig an meiner Gesundheit zu arbeiten
…weil ich das Leben liebe und auf diesem Weg Resonanz spüre!
…ich möchte das in vollem Bewusstsein tun
… und ich nehme mir vor, meine Perspektive und mein Verhalten immer wieder zu reflektieren
…und ich nehme mir dabei vor ein gesundes Maß von Nachsicht und Disziplin zu entwickeln
…und ich erlaube mir diesen gehaltenen Raum immer wieder neu auszugestalten

Ausblick

Lass uns gemeinsam bewegen! Komm in meine Gruppe

Jetzt wo du es soweit geschafft hast, möchte ich dir ein Geheimnis verraten: Ich bewege mich bereits jeden Tag. Ich bin durch diesen Findungsprozess bereits selbst gegangen. Und der Prozess hält weiter an! Ich darf mich immer wieder aufs Neue erinnern, wiederfinden, aufraffen. Ich darf das, was ich bereits habe immer wieder verändern, pflegen und erweitern. Nur weil ein symbolischer Moment, wie der Jahresanfang vorbei ist, oder ein Ziel wie „ein Jahr lang“ geschafft ist, heißt das nicht, dass du „angekommen“ bist. Denn Bewegung ist der Prozess, der Weg, das Leben. Es ist ständig im Wandel und du kann in jedem Moment Einfluss darauf nehmen.

Wenn du diesen Weg mit mir gemeinsam gehen möchtest, lade ich dich ein, in meine Telegramm Gruppe zu kommen. Da biete ich dir regelmäßig Bewegungsimpulse zum Mitmachen. Völlig kostenlos! Vielleicht hilft dir ja auch die regelmäßige Erinnerung und Inspiration auf deinem Weg

🔥 Bewegungsimpulse für Körperbewusstsein, Alltag und Training

🎵 Eine Playlist voller Songs zum Bewegen

🤝 Austausch mit mir und anderen

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Ich wünsche dir, dass du Freude in diesem Prozess findest. Dass deine Erwartungen dich nicht bremsen, sondern deine Wünsche beflügeln. Dass dein Körper und Bewegung für dich keine Last sind, sondern ein Quell der Freude und Lebendigkeit!

Komm in Bewegung!

Dein Norwin

Atmung und Meditation

Noch ein Hinweis: Meine Texte und Beiträge, egal ob hier oder auf Social Media sind alle selbst geschrieben. Ohne KI oder dergleichen, dafür mit ganz viel Liebe! Wenn sie dir etwas bringen, freue ich mich über dein Feedback (schreib mir einfach eine Mail) oder deine Unterstützung! Schau auch gerne in meine weiteren Beiträge oder auf meine Kanäle auf sozialen Medien (Instagram, YouTube), wo ich dir weitere wertvolle Inhalte anbiete

Danke dir 🙏

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